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Das Gesicht ist wie eine Landkarte

Autorenbild: Markus Straubinger
Markus Straubinger
10. Sept.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Sept.


In meiner Beratung erlebe ich es immer wieder: Menschen kommen mit der Frage:

„Bin ich noch auf dem richtigen Weg?“

Manchmal ist es die zunehmende Veränderung durch künstliche Intelligenz. Manchmal eine Umstrukturierung im Unternehmen. Manchmal das Gefühl, dass die bisherige berufliche Perspektive nicht mehr trägt. Und manchmal sind es Schwierigkeiten mit dem direkten Vorgesetzten. Gerade dabei wird mir immer wieder bewusst, welche Bedeutung gute Führung für Menschen im Berufsleben hat. Führung bedeutet für mich nicht nur Fachwissen und Entscheidungsfähigkeit. Es geht auch um Vorbildfunktion, Orientierung und darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Mitarbeitende ihre Fähigkeiten und ihre Eigenverantwortung entfalten können.

Wo liegen meine wirklichen Stärken?

Im persönlichen Gespräch und in der physiognomischen Analyse können sich neue Perspektiven eröffnen.

  • Wo liegen meine natürlichen Stärken?

  • Was fällt mir leicht?

  • Wo verausgabe ich mich möglicherweise unnötig?

  • Welche Fähigkeiten und Talente bringe ich mit?

  • Und welche beruflichen Aufgaben und welches Umfeld könnten zu mir passen?

Gerade wenn sich die Arbeitswelt verändert, sind solche Fragen wichtig. Der Arbeitsmarkt wandelt sich schnell. Künstliche Intelligenz verändert Tätigkeiten und Aufgaben, insbesondere auch im kognitiven Bereich. Gleichzeitig entstehen neue Anforderungen und neue berufliche Möglichkeiten. Für Fach- und Führungskräfte kann das Unsicherheit auslösen:

Welche Aufgaben werden künftig noch gebraucht? Wo bin ich wirklich stark? Lohnt sich ein Stellenwechsel? Eine Weiterbildung? Oder vielleicht eine berufliche Neuorientierung?

Das Gesicht als Landkarte

In der Psycho-Physiognomik betrachten wir das Gesicht als Ausdruck der Persönlichkeit. Es kann Hinweise auf individuelle Anlagen, Stärken und Themen geben und damit eine andere Perspektive auf den Menschen eröffnen. Ich sehe das Gesicht dabei gerne als eine Landkarte. Eine Landkarte zeigt nicht nur, wo wir gerade stehen. Sie kann auch verschiedene Wege sichtbar machen. Ähnlich kann die physiognomische Betrachtung helfen, die eigenen Stärken und persönlichen Möglichkeiten bewusster wahrzunehmen – unabhängig von bisherigen Berufsbezeichnungen oder Rollen. Dabei geht es nicht darum, einen Menschen festzulegen oder zu bewerten. Es geht darum, sich selbst besser zu verstehen.

Was kann diese „Landkarte“ zeigen?

Eine physiognomische Betrachtung kann beispielsweise Hinweise darauf geben,

  • wo natürliche Stärken und Begabungen liegen,

  • wie jemand bevorzugt denkt, handelt und mit anderen Menschen in Kontakt tritt,

  • welche Aufgaben und Arbeitsweisen der eigenen Persönlichkeit entsprechen können,

  • wo persönliche Ressourcen liegen und wo Belastungen entstehen können,

  • und welche Entwicklungsmöglichkeiten sich daraus ergeben.

Gerade bei einem beruflichen Wechsel kann eine solche Standortbestimmung hilfreich sein. Denn die entscheidende Frage ist nicht nur: „Welchen neuen Arbeitsplatz finde ich?“ Sondern auch: „Welcher Arbeitsplatz passt zu mir?“

Führung in Zeiten der Veränderung

Auch für Führungskräfte gewinnt die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit an Bedeutung. Wenn Unsicherheit zunimmt, brauchen Menschen Orientierung. Gute Führung bedeutet dann für mich vor allem, Vertrauen zu schaffen, Verantwortung zu ermöglichen und den Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Menschlichkeit wird dabei nicht zum Gegensatz von Leistung. Sie wird zu einer wichtigen Voraussetzung für gute Zusammenarbeit.

Eine neue Perspektive für den nächsten Schritt

Ich begleite Fach- und Führungskräfte mit physiognomischen Analysen und persönlicher Beratung – persönlich oder online. Dabei geht es nicht darum, fertige Antworten zu geben. Vielmehr möchte ich Menschen dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit, ihre Stärken und ihre Möglichkeiten bewusster wahrzunehmen und daraus neue Perspektiven für ihre berufliche Entwicklung zu gewinnen. Gerade in Zeiten von KI und zunehmender Veränderung kann es hilfreich sein, nicht nur auf den Arbeitsmarkt zu schauen, sondern zuerst auf sich selbst.

  • Wo stehe ich?

  • Was bringe ich mit?

  • Und welcher Weg könnte zu mir passen?

Vielleicht zeigt die Landkarte einen Weg, den Sie bisher noch nicht gesehen haben.

Interesse an einem unverbindlichen Kennenlerngespräch?

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Markus E. Straubinger / August 2026

 

 

 
 
 

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