


Die "Physiognomische Psychologie" - eine Wissenschaft vom Menschen
Es ist die Lehre vom Ausdruck der Körper-, Kopf-, Gesichts- und Augenformen, der Mimik, Gestik und Körpersprache, der Krankheiten, Handschrift, Zeichnungen, der Sprache und sonstiger Leistungen. Es geht darum, den Menschen gänzlich zu erkennen, zu begreifen und zu verstehen.
Die physiognomische Psychologie ist ein faszinierendes Gebiet, das darauf abzielt, das Verständnis für sich selbst und andere zu vertiefen. Sie fördert die Fähigkeit, verschiedene Charaktereigen- schaften und Verhaltensweisen zu erkennen und zu akzeptieren. Dadurch wird eine tolerante und respektvolle Haltung gegenüber der Vielfalt menschlicher Wesen gestärkt.
Was lehrt und zeigt uns diese "Ausdrucks-Psychologie"?
Physiognomie und Charakter, Form und Seele bilden eine Einheit und zwischen ihnen gibt es keinen Widerspruch. Das Gesicht gibt Auskunft über den gesundheitlichen Zustand und es erzählt uns sogar die Geschichte der Kindheit, die für uns alle sehr prägend ist.
Was erkennt man mit der Physiognomischen Psychologie?
Es gibt eine Vielzahl von Merkmalen, welche erkannt werden können:
Emotionale Intelligenz, Selbstbewusstsein, Ethik/Ehrlichkeit, Kommunikationsfähigkeit, Führungsstärke, Technischer Sinn, Willenskraft, Ehrgeiz, Beobachtungsgabe, Kreativität, Selbständigkeit, naturwissen- schaftliche Fähigkeiten, Musikalität, gestalterische Fähigkeiten, Durchhaltewillen, Organisations- talent, Planmässigkeit, Schönheitssinn, etc.
Mimik, Gestik und Körper sprechen
Zur physiognomischen Menschenkenntnis gehört die Fähigkeit, die Mimik, Gestik und Körpersprache eines Menschen zu interpretieren. Emotionen und Gedanken können besser nachvollzogen werden. Gesichter spiegeln die Gefühle von Menschen.
In meiner Tätigkeit begleite ich Menschen dabei, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Gesichtsanalyse in der Gesundheitsbranche
In der medizinischen Forschung und Gesundheitsbranche wird die Gesichtsanalyse zunehmend zur Identifizierung von Gesundheitsproblemen eingesetzt. Fortschrittliche Algorithmen können den Physiognomiker dabei unterstützen, Gesichtsausdrücke zu analysieren, um auf mögliche gesund- heitliche Probleme hinzuweisen, wie z.B. Depressionen oder neurologische Erkrankungen.
Bereits im Altertum schätzte man die Kunst der Ausdrucks-Psychologie
Schon in der Antike begannen Gelehrte darüber nachzudenken, ob die äusseren Merkmale eines Menschen Rückschlüsse auf seine inneren Eigenschaften zulassen. Der berühmte griechische Philosoph Aristoteles (384 v. Chr. - 322 v. CHr.) war einer der ersten, der die Idee formulierte, dass das Gesicht eines Menschen Hinweise auf seinen Charakter geben kann. Er beschrieb dies in seiner "Physiognomika", der ältesten überlieferten Schrift diesbezüglich. Wir sehen nicht zufällig so aus wie wir aussehen, sondern unsere äussere Erscheinung hat auch etwas mit unserem Inneren zu tun.
"In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte"
(Friedrich Martin von Bodenstedt, 1819-1892)